Deutschlands neue Silberzunge: Thorsten Frei wäre kanzlerrabel.
(Bild: Werner Semmler)
Wird Thorsten Frei zum „Advocatus Dei“ von Bundeskanzler Friedrich Merz und zum neuen Kurt-Georg Kiesinger der CDU? Kiesinger war der erste deutsche Bundeskanzler, der mit einer Großen Koalition nur drei Jahre (von 1966 bis 1969) die Bundesrepublik Deutschland regierte und in dieser Zeit mit Außenminister Willy Brandt und Wirtschaftsminister Karl Schiller gewaltige Reformen und einen Politikwechsel bewirkte. Kiesinger verstand es meisterhaft, zwischen den Parteien zu vermitteln und Kompromisse zu schließen. Er galt als „wandelnder Vermittlungsausschuss“. Sein „Koalitionsausschuss“ war sein „Kressbronner Kreis“ in seiner Urlaubsgemeinde Kressbronn am Bodensee. Kiesinger erhielt damals wegen seines Rede- und Vermittlungstalents den Spitznamen „König Silberzunge“. Aber er ging auch mit seinen weitsichtigen Warnungen „Ich sage nur China , China“ in die Geschichtsbücher ein. Wird jetzt Thorsten Frei zur „Silberzunge“ der CDU? Ist Thorsten Frei ein CDU-Gesicht mit besserer Glaubwürdigkeit?