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Mittwoch, 11. Februar 2026
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Deutschlands Gastro-Methusalem hält feinste Ess- und Tisch-Kultur: Roland Burtsche macht in seinem Colombi-Hotel nicht jede Zeitgeist-Masche mit.

Tägliche „Frische-Vielfalt“, statt wochenlange Monotonie mit gleichen Raster-Menüs? Werner Semmler sagt: Kreative und fleißige Köche zeigen Frische und Vielfalt und kochen für ihre Gäste jeden Tag etwas anderes, bequeme Köche halten wochenlang (oder gar monatelang) das gleiche Raster-Menü auf ihren Speisekarten. Das sei bequem und lukrativ, weil nicht verschiedene, vielfältige Wünsche der Kunden befriedigt werden, sondern ein schablonenhaftes Menü sagt: "Friss oder geh". Raster-Menüs seinen das neue „Vater-Unser“ vieler heutiger Küchenchefs. Roland Burtsche und Alfred Klink gelten als die „Methusalems“ unter Deutschlands Gastronomen und Spitzenköchen. Sie sind noch von der „alten, guten Lehrschule“ und überzeugen mit Expertise, Erfahrung und meisterhaftem Können. Burtsche besteht noch immer darauf, dass für jeden neuen Gast feine, frische Tischdecken aufgelegt werden und täglich vier verschiedene, frische Menüs zum Mittagessen gekocht werden. Zum 31.12.2024 verlässt Henrik Weiser das Colombi und Sven Usinger wird alleiniger Küchenchef. Usinger ist ein begnadeter Koch und könnte das Colombi wieder zu neuen Höhe führen, wenn Roland Burtsche und seine Tochter, die Juristin Dr. Kerstin Moser, ihn nicht dem Sparzwang unterwerfen und ihn kreativ machen lassen. Werner Semmler bewertet in seinem Artikel das Colombi, kritisiert Michelin und den Verlust von Niveau und Tisch-Kultur in Deutschlands Gastronomie. Semmler sagt, das Sterne-Urteil von Michelin sei nicht „Ex cathedra“ unfehlbar, wie ein Dogma des Papstes, sondern ein höchst fehlbares Privat-Urteil eines privaten Reifen-Fabrikanten, der mit Stern-Vergaben Image zieht. Weltberühmte Köche bräuchten keine Sterne, sie überzeugten mit ihrem Können und mit ihren schmackhaften Taten.
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